Für einen guten Start

18.02.2019: Für die fünf Studentinnen und den Studenten ist ihr Praktikum im städtischen Krankenhaus das Erste in ihrer Ausbildung.

Brückenbauer zwischen Theorie und Praxis. v.l. DGKP Marion Hofmeister, DGKP Christine Hagen-Glasow, DGKP Bettina Bruckschlegl © Lisa Mathis

Studenten des Bachelor-Studiengang Gesundheits- und Krankenpflege BSc an der FH Dornbirn absolvieren im städtischen Krankenhaus ihr Praktikum. vorne v.l. Karin Ritter, Christina Jäger, Juliane Fink | hinten v.l. Magdalena Steuerer, Niklas Walser, Sigrid Pfefferkorn © Stadt Dornbirn

Sie absolvieren an der Fachhochschule in Dornbirn den neuen „Bachelor-Studiengang Gesundheits- und Krankenpflege BSc“ und erhalten nach erfolgreichem Abschluss in sechs Semestern zusätzlich zum akademischen Abschluss die Berufsberechtigung für den gehobenen Dienst in der Gesundheits- und Krankenpflege. Die Praxis zur Theorie lernen sie in den nächsten vier Wochen auf den verschiedenen Stationen im städtischen Krankenhaus. Das Praktikum ermöglicht ihnen Einblicke in das Aufgabengebiet und die Tätigkeiten im Pflegedienst. „Es ist uns ein wichtiges Anliegen, den Nachwuchs im Pflegebereich zu fördern und zu unterstützen. Hier übernehmen unsere Mentorinnen und Mentoren eine wesentliche Aufgabe“, so Bürgermeisterin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann.


Endlich Erfahrungen in der Praxis machen zu können, darauf haben sich die sechs Auszubildenden gefreut. „Diese Praxisphasen sind ein wichtiges Element ihres Studiums", erklärt DGKP Marion Hofmeister. Sie ist Praxisanleiterin im städtischen Krankenhaus und führt gemeinsam mit weiteren Mentorinnen und Mentoren die Auszubildenden durch die vielseitigen Aufgabengebiete in der Gesundheits- und Krankenpflege. Vor der Arbeit an den Patientinnen und Patienten wurden die Praktikantinnen und Praktikanten gezielt auf die Praxisphasen vorbereitet. In Praxistrainings erprobten sie das theoretisch Erlernte in einem geschützten Rahmen. Jetzt erleben die Studentinnen und der Student im Krankenhaus Dornbirn die Praxis. „Man lernt den Faktor Zeit kennen“, erklärt Niklas Walser mit einem Lächeln und Christina Jäger, seine Praktikumskollegin auf der Nachsorge ergänzt: „Und situationsbezogen zu reagieren. Das bedeutet manchmal auch, einen Kompromiss zu machen.“


Handlungskompetenz entwickeln
Entscheidend für die Entwicklung von Handlungskompetenz ist das Üben. Durch Wiederholen können die Auszubildenden immer sicherer, flexibler und vor allem situationsangemessener damit umgehen“, erklärt DGKP Marion Hofmeister. Als Praxisanleiterin begleitet sie auf der Allgemein- und Viszeralchirugie die Studentinnen Sigrid Pfefferkorn und Magdalena Steurer: „Wir hatten eine gute Einführung und sind im neuen Alltag gut begleitet und unterstützt.“ In der Praxis werden die Praktikanten immer von Mentoren, Pflegefachpersonen oder Praxisanleitern begleitet. Auf der Inneren Medizin von Praxisanleiterin DGKP Alice Weiss wie von den Mentorinnen DGKP Michaela Salzmann auf der Orthopädie sowie DGKP Lisa Ludik in der Nachsorge. Geübt und gefestigt werden im ersten Praktikum das Durchführen der Körperpflege, die Vitalzeichenkontrolle sowie Krankenbeobachtung. Weitere Elemente sind die Pflegediagnose, -planung sowie Intervention und Evaluation in der Pflege. „Wesentlich sind auch die Feedback-Gespräche, die wir führen“, erklärt Praxisanleiterin Marion Hofmeister. Denn Reflexion ist ein wichtiges Instrument für ein selbstorganisiertes und zielorganisiertes Lernen. „Wir freuen uns über den guten Start ins Praktikum“, so Krankenhausreferent und Vizebürgermeister Mag. Martin Ruepp. „Es ist ein verantwortungsvoller Beruf, den wir gezielt fördern möchten. Mit unserem städtischen Krankenhaus, aber auch als Rechtsträger der Pflegeschule Unterland. Hier freut es uns, dass wir die Ausbildung in Vorarlberg qualitativ wie quantitativ mitgestalten, um so wertvolle Pflegekräfte für das Gesundheitssystem in Vorarlberg auszubilden.“