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Häufig gestellte Fragen und Antworten

Häufig gestellte Fragen und Antworten

In der aktuellen Situation stellen sich zahlreiche Fragen, die teilweise in den verschiedenen Medien und auf Internetseiten beantwortet werden können. Für individuelle oder fachspezifische Fragen bieten die Interessenvertretungen telefonische Hotlines an. Manche Fragen werden öfters gestellt – mit dieser Zusammenstellung versuchen wir, diese bestmöglich zu beantworten.

Corona-Symptome

Fragen und Antworten rund um Corona und seine Symptome.

  • 1. Ich habe mich vielleicht angesteckt, was muss ich tun?

    Wenn Sie Symptome aufweisen oder befürchten, mit dem Virus infiziert zu sein – bleiben Sie zuhause, reduzieren Sie den Kontakt zu anderen Personen und wählen Sie die Gesundheitshotline 1450 bzw. kontaktieren Sie Ihren Hausarzt.

  • 2. Wie verhalte ich mich richtig bei milden Symptomen?

    Bei milden Symptomen, vergleichbar mit einer Erkältung, begeben Sie sich bitte für 14 Tage in Selbstisolation und beobachten sich selbst. Sollte sich Ihr Gesundheitszustand verschlechtern, wählen Sie bitte die Gesundheitshotline 1450 oder kontaktieren Sie Ihren Hausarzt.

  • 3. Wie verhalte ich mich richtig bei schweren Symptomen?

    Bei schweren Symptomen wie Fieber, Kurzatmigkeit und Atembeschwerden wählen Sie bitte die Gesundheitshotline 1450 oder kontaktieren Sie Ihren Hausarzt und folgen den Anweisungen.

  • 4. Kann ich mich freiwillig im Krankenhaus testen lassen?

    Nein, das geht nur auf ärztliche Anordnung. Wenn Sie Symptome aufweisen oder befürchten, sich angesteckt zu haben, wählen Sie bitte die Gesundheitshotline 1450 oder kontaktieren Sie Ihren Hausarzt. 

  • 5. Wo kann ich mich freiwillig testen lassen?

    Es werden nur Verdachtspersonen auf das Coronavirus getestet, das heißt Personen, die entsprechende Symptome aufweisen oder Kontakt mit einer erkrankten Person hatten. Wenn Sie Symptome aufweisen oder befürchten, sich infiziert zu haben, wählen Sie bitte die Gesundheitshotline 1450 oder kontaktieren Sie Ihren Hausarzt. Das weitere Vorgehen wird dann in die Wege geleitet.

  • 6. Kann ich mit Corona-Symptomen in ein Krankenhaus gehen?

    Suchen Sie bitte kein Krankenhaus, keine ärztliche Ordination oder Ambulanz auf, wenn Sie Symptome aufweisen oder positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Sollten Sie dringend medizinische Hilfe oder einen Krankentransport benötigen, nehmen Sie bitte telefonisch Kontakt mit der Notrufnummer 144 auf und geben an, dass Sie Corona-Symptome haben bzw. infiziert sind. Folgen Sie den erhaltenen Anweisungen. 

  • 7. Wann wird im Krankenhaus festgestellt, ob ein Patient infiziert ist?

    Wer ins Krankenhaus kommt, wird in einem vorgelagerten Bereich von einem Ärzteteam auf Corona-Symptome untersucht. Ist der Patient infiziert, wird die Person isoliert betreut und behandelt. Damit soll verhindert werden, dass Infektionen in die Krankenhäuser hineingetragen werden.

Nicht-Corona-Patienten

Wir sind für Sie im Notfall da. Hier die Antworten auf Fragen, was sich auf Grund von Corona geändert hat.

  • 1. An welches Krankenhaus wende ich mich im Notfall?

    Für Notfälle stehen weiterhin die Ambulanzen der Krankenhäuser in Vorarlberg (Feldkirch, Rankweil, Dornbirn und Bregenz) zur Verfügung. Die Krankenhäuser Hohenems und Bludenz wurden als Schwerpunktspitäler zur Behandlung von Coronavirus-Patienten bestimmt. Wählen Sie im Notfall den Rettungsnotruf 144. 

  • 2. Wie werden die Notfallaufnahmen im Fall von vielen Corona-Verdachtsfällen entlastet?

    Es wurden zwei Infektionsambulanzen eingerichtet – in Dornbirn (Messegelände) und in Bludenz (Landesberufsschule). Diese sind Anlaufstelle für Menschen mit Atemwegsinfekten, die NICHT mit dem Coronavirus infiziert sind. Ein Besuch in der Ambulanz ist allerdings nur mit Überweisung durch einen Arzt oder die Gesundheitshotline 1450 möglich. Zusätzlich wurde eine Diabetes-Hotline gestartet. An Diabetes erkrankte Personen können sich rund um das Virus professionell beraten lassen. Telefonnummer: T +43 664 4349658, E-Mail-Adresse: info​(at)​selbsthilfe-vorarlberg.at 

  • 3. Wer kann mir bei allgemeinen Beschwerden medizinisch helfen?

    Hier haben Sie mehrere Möglichkeiten: Im Falle von gesundheitlichen Problemen können Sie rund um die Uhr Österreichweit, sieben Tage die Woche, bei der Gesundheitshotline 1450 anrufen. Ebenso können Sie Ihren Hausarzt oder Zahnarzt kontaktieren. Unter der zentralen Telefonnummer 141 steht Ihnen auch die Vorarlberger Rettungs- und Feuerwehrleitstelle für Auskünfte zur Verfügung und vermittelt Sie an eine ordinierende Ärztin oder einen ordinierenden Arzt für Allgemeinmedizin in Ihrem Sprengel. Die Öffnungszeiten der Ärztinnen und Ärzte sowie Informationen zum Bereitschaftsdienst können Sie auch online direkt unter www.141-vorarlberg.at über das Feld “Arztsuche„ erfahren.

  • 4. Gibt es in den Krankenhäusern eine erhöhte Ansteckungsgefahr für andere Patienten?

    Nein. Am Eingang der Krankenhäuser werden alle Personen auf Corona-Symptome untersucht. Corona-Patienten werden in den Schwerpunktkrankenhäusern Bludenz und Hohenems isoliert behandelt – das reduziert die Ansteckungsgefahr für andere Patienten. In allen Krankenhäusern des Landes werden verschärfte Hygiene- und Schutzmaßnahmen eingehalten. Darüber hinaus gilt ein allgemeines Besuchsverbot. Nur in Ausnahmefällen, wie beispielsweise einer Geburt, ist ein Besucher bzw. eine Besucherin erlaubt. 

  • 5. In welchen Krankenhäusern kann ich mein Kind entbinden?

    Im Landeskrankenhaus Bludenz sind aktuell keine Geburten möglich. Schwangere werden im Krankenhaus Dornbirn sowie in den Landespitälern Feldkirch und Bregenz betreut. Schwangere Frauen, die am Coronavirus erkrankt sind oder unter Quarantäne stehen, informieren bitte das entsprechende Krankenhaus, damit sich diese vor dem Eintreffen entsprechend vorbereiten können. Unter folgenden Rufnummern können Schwangere das gewünschte Krankenhaus Krankenhaus kontaktieren sowie sich informieren: Landeskrankenhaus Bregenz T +43 5574 401 2230 Landeskrankenhaus Feldkirch T +43 5522 303 4670 Krankenhaus Dornbirn T +43 5572 303 2490

  • 6. Wer darf mich bei der Entbindung begleiten?

    Der werdende Kindsvater oder eine Begleitperson darf bei der Geburt dabei sein, allerdings nur, wenn dieser oder diese gesund ist. Die Person wird im Krankenhaus mit entsprechender Schutzbekleidung ausgestattet. Spätestens nach der Verlegung der Mutter ins Wochenbett muss der Vater oder die Begleitperson das Krankenhaus wieder verlassen.

  • 7. Welche Operationen werden aufgrund der Corona-Situation durchgeführt?

    Dringende Behandlungen und lebensnotwendige Operationen werden weiterhin durchgeführt. Hingegen werden alle planbaren Operationen und Eingriffe, wie zum Bespiel Hüftprothesen, bis auf Weiteres verschoben, um genügend freie Kapazitäten für Corona-Patienten zu schaffen und die Maßnahmen zur Reduktionsozialer Kontakte maximal zu unterstützen. 

  • 8. Woher weiß ich, ob mein OP-Termin stattfindet?

    Sie werden, falls Ihre Operation nicht stattfindet, persönlich kontaktiert. Ansonsten wird die Operation wie geplant durchgeführt. Sollten Sie Corona-Symptome vor Ihrem Eingriff haben oder mit dem Virus infiziert sein, bitten wir Sie, den OP-Termin abzusagen. 

Besuch- und Patientenzugang

Als Vorsichtsmaßnahmen gilt ein generelles Besuchsverbot in allen Krankenhäusern. Hier Informationen für Angehörige.

Das Corona 1x1

Informationen rund um Corona und Verhaltensmaßnahmen, die helfen die Ausbreitung des Virus zu verhindern.

  • 1. Welches sind die Symptome von Corona-Infektionen?

    Häufige Anzeichen einer Infektion mit dem Coronavirus sind Fieber, Husten, Kurzatmigkeit und Atembeschwerden. Möglich sind aber auch milde Verlaufsformen mit Symptomen einer Erkältung sowie Infektionen gänzlich ohne Symptome.

  • 2. Wie kann ich mich am besten dagegen schützen?
    • Waschen Sie Ihre Hände mehrmals täglich mit Wasser und Seife oder einem alkoholhaltigen Desinfektionsmittel.
    • Wenn Sie husten oder niesen, bedecken Sie Mund und Nase mit einem Papiertaschentuch. Entsorgen Sie das Taschentuch und waschen Sie danach Ihre Hände. 
    • Vermeiden Sie direkten Kontakt zu infizierten Menschen.
    • Halten Sie zu anderen Personen mindestens 1 bis 2 Meter Abstand.
    • Berühren Sie vor allem Mund, Augen und Nase nicht mit den Fingern. 
    • Vermeiden Sie Umarmungen und Händeschütteln.
    • Das Tragen einer Schutzmaske außer Haus, die Mund und Nase bedeckt, schützt nicht nur Sie, sondern auch Ihre Mitmenschen.
  • 3. Brauche ich ein Desinfektionsmittel, um mich zu schützen?

    Grundsätzlich gilt: Händewaschen mit Seife ist für gesunde Menschen, bei denen kein Verdacht auf eine Cornavirus-Infektion besteht, völlig ausreichend. Bei Coronaviren handelt es sich um behüllte Viren, das heißt, die Hülle wird durch die Seife zerstört und das Virus inaktiv. Für Situationen, in denen Händewaschen nicht möglich ist – zum Beispiel in öffentlichen Verkehrsmitteln – empfehlen wir die Verwendung eines Desinfektionsmittels. Achten Sie darauf, dass Sie ein alkoholbasiertes Produkt wählen. 

  • 4. Wie desinfiziere ich mich am besten?

    Tragen Sie genug Desinfektionsmittel auf und verteilen Sie es auf Handrücken und -innenfläche sowie in den Fingerzwischenräumen. Lassen Sie die Hände gut trocknen. 

  • 5. Wie kann ich mein Immunsystem stärken?

    Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse. Lebensmittel wie Bohnen, Brokkoli, dunkle Beeren, Karotten, Knoblauch, Nüsse, rote Paprika sowie Zitrusfrüchte gelten als besonders gut für das Immunsystem. Ebenso wichtig wie eine gesunde Ernährung ist es, genügend zu trinken. Vermeiden Sie Stress und versuchen Sie, ausreichend zu schlafen sowie Sport in Ihren Alltag zu integrieren. Vergessen Sie nicht, Ihre Hände mehrmals am Tag zu waschen. 

  • 6. Was macht das Virus mit unserem Körper und warum ist es gefährlich?

    Das Virus wird über Tröpfcheninfektion wie Niesen oder Husten übertragen. Kommt eine gesunde Person mit den kleinen Tröpfchen in Kontakt, kann das Virus über die Schleimhäute in den Körper gelangen. Anfangs verursacht es Symptome wie Husten und Fieber, in weiterer Folge kann es zu einer Lungenentzündung führen, die Atmung beeinträchtigen oder das Lungengewebe zerstören. 

  • 7. Wie ist der typische Corona-Krankheitsverlauf?

    Das Virus beginnt mit eher unspezifischen Symptomen. Häufige Anzeichen einer Infektion sind Fieber, Husten, Kurzatmigkeit und Atembeschwerden. Diese Beschwerden können allerdings auch bei einer Grippe auftreten. Der Husten bei einer Coronavirus-Erkrankung ist meist trocken, das Fieber beginnt langsam zu steigen und bleibt über mehrere Tage konstant. Rund 80 Prozent der am Coronavirus erkrankten Personen entwickeln nur leichte Symptome, vergleichbar mit einer Erkältung. Es gibt auch Infektionen ganz ohne Symptome. Aber auch ohne Krankheitserscheinungen können Sie andere Menschen anstecken – daher unbedingt die Abstands- und Hygienevorgaben einhalten!

  • 8. Wer sind besondere Risikogruppen?

    Zu den Risikogruppen zählen ältere Menschen (65+), Menschen unter Therapien, die das Immunsystem schwächen oder Menschen mit chronischen Erkrankungen (chronische Atemwegs- bzw. Lungenerkrankungen, Diabetes, Herzkreislauferkrankungen, Krebserkrankungen, Bluthochdruck). 

  • 9. Wie gefährlich ist das Corona-Virus für Schwangere?

    Aktuell gibt es keine Hinweise, dass Schwangere mehr gefährdet sind als andere Personen. Die meisten erkrankten Schwangeren hatten milde Verlaufsformen. In den meisten Fällen wurde das Virus nicht auf das ungeborene Kind übertragen.

  • 10. Gibt es Medikamente oder einen Impfstoff gegen das Coronavirus?

    Es gibt aktuell keine Medikamente und keinen Impfstoff gegen das Coronavirus. Die Behandlung erfolgt symptomatisch, das heißt, es werden Medikamente zur Linderung der Krankheitsbeschwerden eingesetzt wie zum Beispiel fiebersenkende Mittel. 

  • 11. Was ist der Unterschied zwischen Corona und der Grippe?

    Die häufigsten Unterschiede zwischen den Symptomen einer Grippe und einer Coronavirus-Infektion sind: 

    • Coronavirus: Fieber, trockener Husten, Kurzatmigkeit 
    • Grippe: Fieber, Müdigkeit, Husten, Gliederschmerzen, Kopfweh 

    Diese Übersicht dient der ersten Orientierung. Allerdings ersetzt sie keine genauere Abklärung. Die Sterberate durch den Corona-Virus ist höher als bei der Grippe!

  • 12. Was ist der Unterschied zwischen Corona und einer Pollenallergie?

    Die häufigsten Unterschiede zwischen den Symptomen einer Pollenallergie und einer Coronavirus-Infektion sind: 

    • Coronavirus: Fieber, trockener Husten, Kurzatmigkeit
    • Pollenallergie: Schnupfen, Niesreiz, gerötete/juckende Augen, Atemnot möglich 

    Diese Übersicht dient der ersten Orientierung. Allerdings ersetzt sie keine genauere Abklärung. 

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+++ Wichtige Information +++

Besuchsverbot in allen Krankenhäusern

Es sind erhöhte Schutzmaßnahmen in Kraft getreten. In allen Vorarlberger Krankenhäusern gilt das Besuchsverbot.

Es gelten folgende Ausnahmen:
- Vater beziehungsweise Begleitperson vor, während und nach der Geburt
- je ein Elternteil kann auch zu Ihrem Kind
- bei Schwerstkranken

Bitte beachten Sie – Zutritt zur Spitalsambulanzen haben derzeit nur Notfälle, bestellte Patientinnen und Patienten mit Termin oder einer Überweisung je nach medizinischer Dringlichkeit. Ambulanzbesucherinnen und -besucher müssen sich einer Ersteinschätzung unterziehen, um mögliche Infektionen auszuschließen.

Bleiben Sie gesund und schauen Sie auf ihren Nächsten.
Ihr städtisches Krankenhaus