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Krankenhaus Budget Neuer Aufwachraum
Krankenhaus Budget Neuer Aufwachraum, © Lisa Mathis
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Krankenhaus Budget Neuer Aufwachraum, © Lisa Mathis

Finanzen | Stadtvertretung | Krankenhaus

Krankenhaus-Budget beschlossen

Krankenhaus-Budget beschlossen

Mit einem Umsatz von rund 98 Millionen Euro stellt das Krankenhaus den größten Budgetposten im Voranschlag 2022 der Stadt Dornbirn. Neben der Sicherstellung der Gesundheitsversorgung für die Bevölkerung ist das Krankenhaus auch ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Bürgermeisterin und Gesundheitsreferentin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann betont: „Die Ausnahmesituation rund um die Pandemie ist für alle Bereiche belastend und auch finanziell spürbar. Sie zeigt aber auch, wie wichtig unsere Gesundheitsversorgung ist, die wir in diesen schwierigen Zeiten gemeinsam mit allen Krankenhäusern leisten.“

Die Zusammenarbeit der Vorarlberger Krankenhäuser wurde während der Pandemie verstärkt und soll weiter ausgebaut werden. „Mit dem Projekt ,Mein Spital 2030‘, das gemeinsam mit dem Land durchgeführt wird, werden die Leistungen der Häuser noch besser aufeinander abgestimmt. Dornbirn wird als Standardkrankenhaus in den Kernfächern gestärkt werden“, ergänzt Bürgermeisterin Andrea Kaufmann. Das Budget für das Krankenhaus der Stadt Dornbirn wurde in der jüngsten Sitzung der Stadtvertretung beschlossen.

Nach der Fertigstellung des neuen Operationsbereichs in diesem Jahr können die frei gewordenen Flächen für die Erweiterung der Geburtshilfe genutzt werden. Dadurch erhält die geburtenstärkste Abteilung des Landes mit rund 1.500 Geburten jährlich zwei zusätzliche Kreißsäle und modernste Untersuchungsräume. Im Budget sind dafür zwei Millionen Euro vorgesehen. Die Anschaffung eines neuen Computer Tomographen (CT) wurde bereits beschlossen und verbessert die Möglichkeiten der Diagnostik. Rund 1,2 Millionen Euro werden für Digitalisierungsmaßnahmen im Krankenhaus investiert. Zur Verbesserung der Patientensicherheit wird ein Frühwarnscore im klinischen Bereich eingeführt. Self-Check-in mittels e-card verkürzt die Wartezeiten für Patient:innen bei der Aufnahme. Der Prozess der Einführung einer digitalen Pflegedokumentation und digitalen Fieberkurve wurde heuer eingeleitet und wird im kommenden Jahr abgeschlossen. „Mit diesen Projekten wollen wir auch langfristig sicherstellen, dass das Dornbirner Krankenhaus die gesundheitliche Versorgung der Bevölkerung in unserem Einzugsgebiet auf höchstem Niveau gewährleisten kann. Mit den Investitionen sind wir auf dem richtigen Weg“, ergänzt Bürgermeisterin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann.

Der regionale Strukturplan „Gesundheit, Betreuung und Pflege“ bildet die Grundlage für die Ausrichtung des städtischen Krankenhauses. Dabei werden im Zuge des gestarteten Prozesses „Mein Spital 2030“ gemeinsam mit dem Land Vorarlberg die Spitalsstrukturen bedarfsgerecht weiterentwickelt. „Wir wollen Synergien nutzen, Doppelgleisigkeiten vermindern und finanzielle Spielräume ermöglichen, um damit neue Maßnahmen für die Patient:innen setzen zu können“, betont Bürgermeisterin Andrea Kaufmann. Dabei stehen Patientenorientierung und Qualitätssicherung im Vordergrund. Die Zertifikate ISO 9001:2015 und 15224:2017 für das städtische Krankenhaus zeigen, dass Qualität nicht nur spürbar, sondern auch messbar ist. „Qualität ist das, was sich die Patientinnen und Patienten wünschen. Dass unser Tun ankommt, zeigen unsere hervorragenden Patientenbefragungen sowie die Rezertifizierung. Sie sind eine Auszeichnung für unser städtisches Krankenhaus“, erklärt Bürgermeisterin Kaufmann. Mit den laufenden Investitionen trägt die Stadt Dornbirn einen beachtlichen Anteil zur Qualität des Vorarlberger Gesundheitswesens bei, denn rund 62% der Patientinnen und Patienten im Krankenhaus Dornbirn kommen aus anderen Gemeinden.

Zur Finanzierung der Krankenhäuser

Die Finanzierung der Vorarlberger Krankenhäuser ist komplex gestaltet. Ein großer Teil der Einnahmen wird über sogenannte Leistungspunkte erzielt; sie spiegeln die medizinischen Leistungen der Krankenhäuser wider, können den Gesamtaufwand eines Krankenhauses aber nicht vollständig abdecken. Aufwände, die nicht über die Leistungspunkte finanziert werden, werden in den Budgets als „Abgang“ bezeichnet, der wiederum gegenfinanziert wird: beispielsweise aus Mitteln des Gesundheitsfonds (40%), Beiträgen, die von den Patientengemeinden geleistet werden (40%), sowie Beiträgen der Standortgemeinden.

Die Gemeinden und Städte leisten an die Krankenanstalten einen Beitrag pro Patientin oder Patient, der aus ihrem Gemeindegebiet kommt und im Krankenhaus behandelt wird. Diese Beiträge orientieren sich wiederum an den wirtschaftlich berechneten Tagsätzen des jeweiligen Krankenhauses. Die Höhe dieser Tagsätze sind eine wichtige Kennzahl für die Wirtschaftlichkeit eines Hauses, wobei Krankenhäuser mit speziellen und aufwändigeren Schwerpunktaufgaben von sich aus höhere Tagsätze ausweisen. In den vergangenen Jahren waren die Tagsätze des Dornbirner Krankenhauses trotz hoher Investitionen und den damit verbundenen Abschreibungen im Landesvergleich sehr gut. Auch das ist ein Beleg für die gute wirtschaftliche Führung des Hauses.

Daten und Zahlen zum Voranschlag des Krankenhauses der Stadt Dornbirn
  • Einnahmen           52.971.613,--
  • Ausgaben             98.041.024,--
  • Abgang                 45.069.411,--
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+++ Wichtige Information +++

Besuchsverbot sowie 3G für Termin-Patient:innen

Zutrittsregeln in allen Vorarlberger Krankenhäusern

Notfall- und Akutpatient:innen und deren notwendige Begleitperson erhalten immer Zugang zum Krankenhaus!

Terminpatient:innen

Für Patient:Innen mit geplanten Terminen zur stationären, ambulanten oder tagesklinischen Aufnahme gilt die 3G-Regel und FFP2-Maskenpflicht.

Bei schulpflichtigen Kindern wird die Schultestung anerkannt. Kinder im Vorschulalter sind von der Testverpflichtung ausgenommen. Kinder zwischen 6-14 wird das Tragen einer FFP2 statt eines MNS empfohlen.

Begleitpersonen

Bitte kommen Sie alleine ins Krankenhaus! Begleitpersonen sind nur in Ausnahmefällen erlaubt:

Für diese Begleitpersonen gilt bei der Begleitung zu geplanten Terminen die 2,5G-Regel und FFP2-Maskenpflicht.

Es gilt ein BESUCHSVERBOT, Ausnahmen davon sind:

Während des Aufenthalts im Krankenhaus haben Begleitpersonen und Besucher:innen ab 14 Jahren durchgängig (auch in den Krankenzimmern) eine FFP2-Maske zu tragen und vor Betreten der Abteilung eine hygienische Händedesinfektion durchzuführen. Kinder ab 6 Jahren müssen durchgängig einen MNS tragen. Kinder unter 6 Jahren sind von der Maskentragepflicht ausgenommen. Patient:innen müssen außerhalb ihres Patientenzimmers eine FFP2-Maske tragen.

Bitte besuchen Sie die Spitalsambulanzen weiterhin nur:
- im Notfall
- mit einer Überweisung und Bestätigung der medizinischen Dringlichkeit einer/eines niedergelassenen Ärzt:in
- wenn Sie vom Krankenhaus kontaktiert wurden und ein Termin vereinbart ist

(Stand ab 12.01.2022)