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Gesundheit | Krankenhaus

Auszeichnung als familienfreundlicher Arbeitgeber

Auszeichnung als familienfreundlicher Arbeitgeber

Die Familie hat im städtischen Krankenhaus einen hohen Stellenwert. Das bestätigt jetzt auch die erneute landesweiten Auszeichnung als „familienfreundlicher Betrieb“. „Unsere Mitarbeiter:innen im städtischen Krankenhaus sind an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr im Einsatz. Besonders im Gesundheitswesen sind die Mitarbeitenden sehr gefordert, deshalb sind hier familienfreundliche und flexible Arbeitsbedingungen ein wichtiges Signal“, betont Bürgermeisterin und Gesundheitsreferentin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann.

Mitarbeitende im Gesundheitsbetrieb müssen einen 24-Stunden-Betrieb am Laufen halten. Deshalb sind individuelle Arbeitszeitmodelle, flexible Karenzmodelle und umfassende Kinderbetreuungs-angebote wesentlich. Dabei schätzen die rund 900 Mitarbeiter:innen die Möglichkeiten im städtischen Krankenhaus sehr. Das zeigt sich an der hohen Nutzung der Angebote, in einer geschlossenen Rückkehr nach der Karenz sowie im familiären Betriebsklima. „Die passenden Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu schaffen, entspricht unserer Vorreiterrolle in Sachen Familienfreundlichkeit. Dornbirn setzt als zertifizierte familieplus-Gemeinde und mit dem Programm Dornbirn lässt kein Kind zurück seit Jahren wichtige Impulse. Es ist uns bewusst, dass für unsere Mitarbeiter:innen die Familie eine wesentliche Basis ist. Familie und Beruf gut vereinbaren zu können, trägt entscheidend zu einer hohen Mitarbeiterzufriedenheit bei und die kommt unsere Patient:innen zugute", erklärt Bürgermeisterin und Gesundheitsreferentin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann.

we are family

Genauso flexibel wie die Arbeitszeitmodelle sind die möglichen Karenzmodelle für Mütter und Väter. In den letzten Jahren sind 8 von 10 Karenzierten wieder in den Betrieb eingetreten. Auch immer mehr begeistern sich für das geteilte Karenzmodell wie Familie Willomitzer. Bei ihnen hat sich das Familienglück mit dem kleinen Jakob verdoppelt. Wie bei seiner großen Schwester, der fast vierjährigen Klara, hat sich Christian wieder für die Väterkarenz entschieden. „Johanna kann wieder voll in den Beruf einsteigen und für mich ist es einfach eine Freude, die Kinder mehr als nur ein paar wenige Stunden pro Tag zu sehen. Die Zeit ist unbezahlbar.“ Die eine klassische Väterkarenz gibt es nicht. Jede Familie schreibt hier ihre eigene Geschichte. Denn die verschiedenen Ausgangssituationen was Familie, Beruf, Finanzen und Prioritäten betrifft, machen jede Väterkarenz-Erfahrung einzigartig. „Bei uns ist es das große Glück, dass es einerseits vom Job her möglich ist und andererseits auch finanziell keinen Unterschied macht.“ Johanna ist Oberärztin für Kinder- und Jugendheilkunde, Christian Facharzt für Innere Medizin am städtischen Krankenhaus. Am 1. Jänner hängte er wieder seinen Arztkittel samt Stethoskop für vier Monate an den Nagel. 

Mut zum Rollenwechsel

„Die Mama ist immer ein großer Bezugspunkt. Wenn man dann allein viel Zeit mit den Kindern verbringt, erlebt man sie anders“, erzählt Oberarzt Christian Willomitzer lachend. „Ob die Beziehung dadurch inniger ist, das weiß ich nicht. Ich kenn‘ es ja nur so.“ In seiner Abteilung kein großes Thema. „Ich bin hier nicht der erste Papa und ganz sicher nicht der letzte.“ In Österreich geht derzeit jeder fünfte Vater in Karenz. Im städtischen Krankenhaus haben sich 2021 sieben Väter dafür entschieden, 2022 sind es bis jetzt sechs.

Am Ball bleiben

Die Personalabteilung im städtischen Krankenhaus möchte auch in Zukunft den Stellenwert der Familie weiterhin hochhalten. Schließlich beträgt der Frauenanteil im Krankenhaus 78 Prozent, in der Führungsebene sind es 52 Prozent Frauen. Wer Möglichkeiten zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie schafft, gewinnt motivierte Mitarbeiter.innen und die Auszeichnung macht diese wertvolle Unternehmenskultur nach innen und außen sichtbar.

Familie hat im städtischen Krankenhause einen hohen Stellenwert. Das bestätigt jetzt auch die erneute landesweiten Auszeichnung als „familienfreundlicher Betrieb“. Das Gütezeichen zeichnet somit die Maßnahmen aus, welche die Vereinbarkeit von Beruf und Familie erleichtern. 

Allen Kriterien gerecht

Begutachtet werden in dem mehrmonatigen Zertifizierungsprozess insgesamt acht Handlungsfelder: Moderne und flexible Modelle für Arbeitszeit und Arbeitsorganisation; Karenz und Wiedereinstieg; Elternförderung; Vereinbarkeit von Beruf und Pflege; Familienbewusste Serviceleistungen; Chancengleichheit in der Führung, Weiterbildung und eine familienbewusste Unternehmenskultur. Die Stadt Dornbirn sowie das städtische Krankenhaus erfüllen die Qualitätskriterien und beide haben erneut die Auszeichnung „familienfreundlicher Betrieb“ erhalten.

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+++ Wichtige Information +++

Zutrittsregeln für das Krankenhaus Dornbirn

Notfall- und Akutpatient:innen und deren notwendige Begleitperson erhalten immer Zugang zum Krankenhaus!
Für Corona-positive Besucher:innen und Begleitpersonen ist der Eintritt ins Krankenhaus für die Dauer der Verkehrsbeschränkung nicht gestattet. 
Ausnahmen sind möglich zum Beispiel bei Geburt, Palliativ- und Hospizbegleitung und notwendiger Begleitung von Kindern. Hier gelten strenge Schutzmaßnahmen.

Besucher:innen und Begleitpersonen:

Bitte kommen Sie nach Möglichkeit alleine ins Krankenhaus! Pro Patient:in ist eine Begleitpersonen erlaubt.
Für die Begleitpersonen stationärer Patient:innen gilt die 3G-Regel und FFP2-Maskenpflicht.
Für die Begleitpersonen ambulanter Patient:innen gilt die FFP2-Maskenpflicht.

Ausnahmefälle:

Begleitung minderjähriger Kinder u. unterstützungsbedürftiger Personen – max. 2 Personen
Begleitung bei kritischen Lebensereignissen

BESUCHSREGELUNG:

Zwei Besucher pro Patient:in pro Tag. Es gilt für diese Besuchenden die 3G-Regel.
Für Besuche im Rahmen der Palliativ- und Hospizbegleitung, Seelsorge oder bei kritischen Lebensereignissen sind ebenfalls Ausnahmen möglich, bitte wenden Sie sich an die zuständige medizinische Abteilung.
Haushaltszugehörige minderjährige Kinder werden bei der Besucheranzahl nicht mitgezählt.

Besuchszeiten:

Montag bis Sonntag 14:00 bis 16:00 Uhr
Montag und Donnerstag 18:30 bis 19:30 Uhr
 
Während des Aufenthalts im Krankenhaus haben Begleitpersonen und Besucher:innen ab 14 Jahren durchgängig (auch in den Krankenzimmern) eine FFP2-Maske zu tragen und vor Betreten der Abteilung eine hygienische Händedesinfektion durchzuführen. Kinder ab 6 Jahren müssen durchgängig einen MNS tragen. Kinder unter 6 Jahren sind von der Maskentragepflicht ausgenommen. Patient:innen müssen außerhalb ihres Patientenzimmers eine FFP2-Maske tragen.

Bitte besuchen Sie die Spitalsambulanzen weiterhin nur:
- im Notfall
- mit einer Überweisung und Bestätigung der medizinischen Dringlichkeit einer/eines niedergelassenen Ärzt:in
- wenn Sie vom Krankenhaus kontaktiert wurden und ein Termin vereinbart ist
 
(Stand ab 1.08.2022)