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Krankenhaus der Stadt Dornbirn - Rechnungsabschluss
Krankenhaus der Stadt Dornbirn - Rechnungsabschluss, © Lisa Mathis
Krankenhaus der Stadt Dornbirn - Rechnungsabschluss
Krankenhaus der Stadt Dornbirn - Rechnungsabschluss, © Lisa Mathis

Finanzen | Stadtvertretung | Krankenhaus

Rechnungsabschluss für das Krankenhaus

Rechnungsabschluss für das Krankenhaus

Mit rund 92,6 Millionen Euro Jahresumsatz ist das Krankenhaus Dornbirn der größte Betrieb der Stadt. Die wichtigste Gesundheitseinrichtung der Region stand auch im vergangenen Jahr vor großen Herausforderungen. „Patient:innen mit einem schweren Verlauf der Coronainfektion waren hier keine abstrakten Zahlen einer Statistik. Es waren Menschen, die eine bestmögliche Versorgung brauchten. Die Leistung der Mitarbeiter:innen war enorm“, betont Bürgermeisterin und Krankenhausreferentin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann.

Die Bewältigung der unmittelbaren Auswirkungen eines weiteren Krisenjahres spiegeln sich auch in der Bilanz des städtischen Krankenhauses wider. „Mit dem vorliegenden Rechnungsabschluss können wir die Gesundheitsversorgung trotz aller Herausforderungen weiterhin auf hohem Niveau sicherstellen“, erklärt Bürgermeisterin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann und betont die bestehende gute Zusammenarbeit aller Vorarlberger Krankenhäuser.

Daten zum Rechnungsabschluss 2021

  • Ausgaben:     € 92.632.249,--
  • Einnahmen:    € 53.357.871,--  
  • Abgang:         € 39.274.378,--  

Notfälle kennen keine Pandemie. So wurden auch 2021 rund 51.300 Patient:innen in den Ambulanzen versorgt. Rund 15.300 stationäre Aufnahmen wurden im vergangen Jahr verzeichnet, dabei liegt die durchschnittliche Verweildauer der Patient:innen im städtischen Krankenhaus bei rund vier Tagen. Rund 1.400 mal konnten sich Eltern über die Geburt ihres Kindes freuen. Mit 911 Mitarbeitenden hat das städtische Krankenhaus einen wesentlich Beitrag zur Gesundheitsversorgung geleistet.

Blick in die Zukunft

Große Investitionen wurden im IT-Bereich, in der Modernisierung der OP-Säle mit dem Austausch des OP-Instrumentariums sowie der Erweiterung des Geburtsbereichs getätigt. Trotz Pandemie konnten der Umbau und die Modernisierung des Operationsbereichs erfolgreich abgeschlossen werden. Er ermöglicht eine Leistungssteigerung und verringert die Wartezeiten der Patient:innen. „Wir wollen auch langfristig sicherstellen, dass das Dornbirner Krankenhaus die gesundheitliche Versorgung der Bevölkerung in unserem Einzugsgebiet auf höchstem Niveau gewährleisten kann. Mit den Investitionen in das Gebäude und in die Infrastruktur sind wir auf dem richtigen Weg und sichern auch unsere Attraktivität als Arbeitgeber“, betont Bürgermeisterin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann. Mit den laufenden Investitionen trägt die Stadt Dornbirn einen beachtlichen Anteil zur Qualität des Vorarlberger Gesundheitswesens bei, denn rund 62% der Patient:innen im Krankenhaus Dornbirn kommen aus anderen Gemeinden.

Zur Finanzierung der Krankenhäuser

Die Finanzierung der Vorarlberger Krankenhäuser ist komplex gestaltet. Ein großer Teil der Einnahmen wird über sogenannte Leistungspunkte erzielt; sie spiegeln die medizinischen Leistungen der Krankenhäuser wider, können den Gesamtaufwand eines Krankenhauses aber nicht vollständig abdecken. Aufwände, die nicht über die Leistungspunkte finanziert werden, werden in den Budgets als „Abgang“ bezeichnet, der wiederum gegenfinanziert wird: beispielsweise aus Mitteln des Gesundheitsfonds (40%), Beiträgen, die von den Patientengemeinden geleistet werden (40%), sowie Beiträgen des Rechsträgers.

Die Gemeinden und Städte leisten an die Krankenanstalten einen Beitrag pro Patientin oder Patient, der aus ihrem Gemeindegebiet kommt und im Krankenhaus behandelt wird. Diese Beiträge orientieren sich wiederum an den wirtschaftlich berechneten Tagsätzen des jeweiligen Krankenhauses. Die Höhe dieser Tagsätze sind eine wichtige Kennzahl für die Wirtschaftlichkeit eines Hauses, wobei Krankenhäuser mit speziellen und aufwändigeren Schwerpunktaufgaben von sich aus höhere Tagsätze ausweisen. In den vergangenen Jahren waren die Tagsätze des Dornbirner Krankenhauses trotz hoher Investitionen und den damit verbundenen Abschreibungen im Landesvergleich sehr gut. Auch das ist ein Beleg für die gute wirtschaftliche Führung des Hauses.

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+++ Wichtige Information +++

Zutrittsregeln für das Krankenhaus Dornbirn

Notfall- und Akutpatient:innen und deren notwendige Begleitperson erhalten immer Zugang zum Krankenhaus!
Für Corona-positive Besucher:innen und Begleitpersonen ist der Eintritt ins Krankenhaus für die Dauer der Verkehrsbeschränkung nicht gestattet. 
Ausnahmen sind möglich zum Beispiel bei Geburt, Palliativ- und Hospizbegleitung und notwendiger Begleitung von Kindern. Hier gelten strenge Schutzmaßnahmen.

Besucher:innen und Begleitpersonen:

Bitte kommen Sie nach Möglichkeit alleine ins Krankenhaus! Pro Patient:in ist eine Begleitpersonen erlaubt.
Für die Begleitpersonen stationärer Patient:innen gilt die 3G-Regel und FFP2-Maskenpflicht.
Für die Begleitpersonen ambulanter Patient:innen gilt die FFP2-Maskenpflicht.

Ausnahmefälle:

Begleitung minderjähriger Kinder u. unterstützungsbedürftiger Personen – max. 2 Personen
Begleitung bei kritischen Lebensereignissen

BESUCHSREGELUNG:

Zwei Besucher pro Patient:in pro Tag. Es gilt für diese Besuchenden die 3G-Regel.
Für Besuche im Rahmen der Palliativ- und Hospizbegleitung, Seelsorge oder bei kritischen Lebensereignissen sind ebenfalls Ausnahmen möglich, bitte wenden Sie sich an die zuständige medizinische Abteilung.
Haushaltszugehörige minderjährige Kinder werden bei der Besucheranzahl nicht mitgezählt.

Besuchszeiten:

Montag bis Sonntag 14:00 bis 16:00 Uhr
Montag und Donnerstag 18:30 bis 19:30 Uhr
 
Während des Aufenthalts im Krankenhaus haben Begleitpersonen und Besucher:innen ab 14 Jahren durchgängig (auch in den Krankenzimmern) eine FFP2-Maske zu tragen und vor Betreten der Abteilung eine hygienische Händedesinfektion durchzuführen. Kinder ab 6 Jahren müssen durchgängig einen MNS tragen. Kinder unter 6 Jahren sind von der Maskentragepflicht ausgenommen. Patient:innen müssen außerhalb ihres Patientenzimmers eine FFP2-Maske tragen.

Bitte besuchen Sie die Spitalsambulanzen weiterhin nur:
- im Notfall
- mit einer Überweisung und Bestätigung der medizinischen Dringlichkeit einer/eines niedergelassenen Ärzt:in
- wenn Sie vom Krankenhaus kontaktiert wurden und ein Termin vereinbart ist
 
(Stand ab 1.08.2022)